Freie Bühne Wieden

Die ‘Freie Bühne Wieden’ wurde 1976 von der Schauspielerin Topsy Küppers gegründet und 25 Jahre geleitet.

Im Jahr 2000 übergab sie die Direktion dem Autor und Regisseur Gerald Szyszkowitz, der das Theater als Uraufführungsbühne prägte.

Seit 2010 leitet die Schauspielerin Michaela Ehrenstein die Direktion der Freien Bühne Wieden – ebenfalls als Uraufführungsbühne.

Theater Wien das ist die Freie Bühne

Freie Bühne in Wieden

Bemerkenswertes Theaterjuwel in der Wiedner Hauptstraße 60 b

Freie Bühne Wieden

Vom stillen Kloster über die verrufene Spielhölle zur qualitätserprobten Uraufführungsbühne … auch Bruno Kreisky hat hier gesungen…

Wie oft sind Sie schon vorbei geschlendert an der Wiedner Hauptstraße 60 B – ohne zu ahnen, was dieses Haus eigentlich an Einzigartigem beherbergt? Ein von außen unscheinbarer Altbau wie es viele gibt in unserer schönen Stadt. Doch hinter den Mauern, im ersten Stock – ganz leise, unaufdringlich und doch so idyllisch und voller Atmosphäre – floriert ein Wiener Theaterjuwel, eine Uraufführungsbühne mit gerade mal 98 Sitzplätzen: die Freie Bühne Wieden und das ist ihre Geschichte …

Geschichte:

Das Haus, in dem sich das Theater befindet, blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück.

Im Mittelalter ist es ein Kloster gewesen. Im Garten sieht man noch den Chor der Kirche.

Zur Zeit von Joseph dem Zweiten wurde allerdings aus diesem Kloster die verrufenste Wiener „Spielhölle”, aus der so viele Gäste „total abbrennt“ herausgekommen sind, dass das Haus im Wiedner Volksmund „das abbrennte Haus“ genannt wurde. Im neunzehnten Jahrhundert hieß das Gebäude auch ‘Villa Wiesenthal’.  Ab ca. 1920 befand sich in der Wiedner Hauptstraße 60 b das Heim der Sozialistischen Arbeiterjugend, wo auch der junge Bruno Kreisky in dem späteren Theaterraum in einem altgriechischen Chor aufgetreten ist. „Ich bin dort allerdings immer’, schreibt er in seinen Memoiren, „in einem blauen Gabardineanzug mit passender Krawatte aufgekreuzt, weil ich meiner Mutter vorgaukeln musste, ich ginge zur Tanzschule Elmayer.“

Jubiläum:

Das bezaubernde Theater feiert im Herbst 2016 sein unglaubliches 40-jähriges Jubiläum!!!

Die ‘Freie Bühne Wieden’ wurde 1976 von der Schauspielerin Topsy Küppers gegründet. Sie hatte gleich mit dem Eröffnungsstück  „Heute Abend Lola Blau“ von Georg Kreisler in ihrem Theater einen großen Erfolg und leitete das Theater 25 Jahre. Immer wieder holte sie bekannte Persönlichkeiten der großen Theaterwelt auf ihre kleine Bühne.

Am Silvesterabend 2000 übergab sie die Direktion dem Autor und Regisseur Gerald Szyszkowitz, der das Theater als Uraufführungsbühne prägte. Stücke von Erika Mitterer, Peter Turrini, Milo Dor, Herbert Rosendorfer und auch seine eigenen wurden in diesem Theater zum ersten Mal gespielt und vom Publikum begeistert aufgenommen.

Seit 2010 leitet nun die Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Michaela Ehrenstein die Direktion der Freien Bühne Wieden – sie führt das Theater ebenfalls erfolgreich als Uraufführungsbühne.

Das Theater, das für kulturell interessierte Menschen seit Jahren ein Fixstern ist, befindet sich

im ersten Stock der Wiedner Hauptstraße 60b. Es zeichnet sich neben konstanter künstlerischer Qualität durch eine ganz besondere Atmosphäre aus. Auch die gemütliche Theaterbar ist Teil dieses Gesamtkonzepts. Nach den Vorstellungen kann man hier auch die Schauspieler antreffen – persönliche Gespräche rund um die Stücke sind erwünscht…  Man fühlt sich sofort zuhause und ist doch nicht daheim. Michaela Ehrenstein ist selbst täglich neu von dem Flair des Hauses begeistert, das ihr auch die Kraft für ihr umfangreiches Betätigungsfeld gibt. Denn sie muss viele Aufgaben für die große Theater ganze Abteilungen haben, im Alleingang bewältigen. Geld für ein Sekretariat haben kleine Theater leider nicht. Die Unterstützung der Stadt Wien wird an der Freien Bühne Wieden für die künstlerische Arbeit, das heißt für die Produktionen, verwendet.

Der künstlerische Bogen spannt sich dabei von Stücken mit biographischem Hintergrund, über Stücke mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen bis zu Komödien, die aber auch immer ein bisschen Tiefgang haben. „Unsere Produktionen sollen die Zuschauer zur Diskussion anregen und dürfen sie manchmal auch gern ein bisschen fordern. Wenn man aus dem Theater geht, sollte man das Gefühl haben, man hat einen bereichernden Abend verbracht“. Das kulturell vielseitig interessierte Stammpublikum, das neben der Freien Bühne Wieden oft Burg-, Josefstadt- und Musikvereinabos hat, schätzt die Qualität der Aufführungen.

In Michaela Ehrensteins Direktionszeit gelangten bisher neben einem eigenem Stück über die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner Uraufführungen von René Freund, Elfriede Hammerl, Matthias Mander, Wilhelm Pellert, Dorothea Renckhoff, Herbert Rosendorfer, Gerald Szyszkowitz, Stefan Vögel und Susanne F. Wolf zur Uraufführung.

Neben den fünf Eigenproduktionen pro Saison gibt es auch wunderbare Gastspiele.

www.freiebuehnewieden.at

Und die Freie Bühne gibt es auch auf facebook.

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