Burg Hochosterwitz

Burg Hochosterwitz in Kärnten

Burg Hochosterwitz ist immer einen Ausflug wert

Die Burg ist eine hervorragend erhaltene Festungsanlage, die in den Jahren 1570 bis 1586 erbaut wurde. Die Burg thront auf einem 175 m hohen Felsen im Gemeindegebiet von Sankt Georgen am Längsee östlich von Sankt Veit an der Glan, dadurch bietet sie einen wunderbaren Ausblick. Außerdem hat die Burg eine sehr interessante Geschichte. Zum Beispiel, welche Tore man überwinden musste, hätte man damals die Burg angegriffen.

Geschichte der Burg Hochosterwitz

Der Kalksteinfelsen, auf dem die Burg Hochosterwitz steht, ist von allen umliegenden Bergen und Hügeln aus zu sehen.

Die Berge von Friesach und dem Gurktal, den Ulrichsberg, den Magdalenenberg, die Gerlitzen und die Villacher Aple. Außerdem einen Teil der Karawanken und das Hochland des Herzogstums Sankt Veit. Zudem findet das gute Auge auch Burgen und Ruinen.

Burg Hochosterwitz Ausblick

Der atemberaubende Ausblick von der Burg Hochosterwitz

In einer Schenkungsurkunde des König Ludwig des Deutschen aus dem Jahr 860 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Darunter war auch ein Hof bei Osterwitz. Die Burg ist in den ältesten datierten Dokumenten erwähnt und zwar während der Angriffe der türkischen Völker im 15. Jahrhundert. Während der Offensive war sie als Zufluchtsort für die Bevölkerung genannt. Graf Ceizolf von Spanheim war der erste Egentümer. Er war ein Nachkomme des deutschen Kaisers Arnulf von Karantanien, bekannt als der erste Schenk von Osterwitz. Daher blieb die Burg im Eigentum seiner Familie. Nach dem Tod von Hans Schenk von Osterwitz, fällt sein Eigentum an König Friedrich III. zurück.

Wie ging es dann weiter?

Zum Dank für die Unterstützung der kaiserlichen Truppen im Krieg gegen die Türken überschreibt Kaiser Ferdinand I. am 22. November 1541 die  Pfandrechte am Eigentum der Burg Hochosterwitz an Christoph Khevenhüller von Aichelberg, Landeshauptmann von Kärnten. Von Christoph Khevenhüller stammen die beeindruckenden Grundrisse der in jener Zeit zum ersten Mal als Festung verwendeten Bastionen. Sie wurden wahrscheinlich von Domenico dell’ Aglio, einem der bedeutendsten Militärarchitekten seiner Zeit, errichtet.

Nach dem Tod von Christoph Khevenhüller im Jahr 1557 erbt sein ältester Sohn Johann V. das Pfandrecht. Er soll den Bau des Herrschaftshauses am Fuße des Burgbergs angeordnet haben, wie eine Steintafel mit der Inschrift „J. K. 1559” bezeugt. Aufgrund seiner diplomatischen Verpflichtungen und seines Wohnsitzes in Spanien tritt Johann V. Khevenhüller das Pfandrecht an seinen Cousin Georg Khevenhüller ab, der es am 18. März 1571 von Erzherzog Karl von Innerösterreich käuflich erwirbt. Als geheimer Rat des Erzherzog Karl und Landeshauptmann von Kärnten stand Georg an der Spitze der politischen Gesellschaft seiner Zeit.

Burganlage

Charakteristisch und festungstechnisch interessant sind die14 großen Torbauten. Folglich weil diese in mehreren Windungen durch das felsige Terrain führen. Fast jedes Tor hat eine andere Schwierigkeit, die zu überwinden galt, wollte man die Burg angreifen. Jedes Tor wurde bewacht und die Angreifer wurden mit Steinen, Pech oder Pfeilen beschossen. Genauso mühsam waren die Gräben bei den Toren, die man eigentlich nur über eine Zugbrücke überqueren konnte. Hätte man ein To mal überwunden, wurde man schon von den Wachen des nächsten Tores unangenehm begrüßt. Ein zweiter Zugang der Narrensteig genannt wird, führt über den steilen, felsigen Westhang,in die Burg, ohne die Tore des Hauptweges zu berühren. Infolgedessen sollte erwähnt sein, dass die Burg nie ernsthaft in Bedrängnis gekommen war.

In der Burg findet man sowohl eine mittelalterliche als auch eine Festung im neuzeitlichen Sinn, weildie Burg Hochosterwitz schon so ein hohes Alters besitzt. Der eigentliche Kern der Anlage, die Hochburg, ist ein selbständiger, ältere Teile miteinbeziehender Wehrkörper. Die Tore sind teils in rotem Sandstein, teils in grünem Chloritschiefer ausgeführten und außerdem mit weißem Kalkstein oder Marmor bereichert. Der Gebäudekomplex der Kernburg umschließt einen Hof, infolge sich in den Gebäuden das Burgmuseum mit Schaustücken, Dokumenten und Gemälden zur Geschichte der Familie Khevenhüller befindet.

Obgleich man dort vorwiegend vieles aus dem Mittelalter bewundern kann, bieten die Ausstellungsräumen im Keller im Gegensatz etwas anderes. Und zwar kann man sich dort moderne Fotographien ansehen. Vom Burghof aus öffnet sich die dem heiligen Nikolaus geweihte Burgkapelle.

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Sascha 3. Mai 2017 14:20
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Tolles Ausflugsziel!
Perfekte Aussicht!
Interessante Führung!
Ein MUSS für jeden!!